Erkundung (Exploration)

Erkundung (Exploration)

Wie lernen Kleinkinder?

Basierend auf einem sicheren Bindungsgeflecht und beflügelt von Spaß und Neugier erkunden Kinder spielerisch eine unmittelbare Welt:
Erkunden – Spielen – Lernen. Kleinkinder lernen von sich aus, in selbst gewählten Spielen und Aktivitäten. Wir nennen das auch „Selbstbildung“ und meinen damit das Bemühen der Kinder sich (aus sich selbst heraus) über das Spiel die Welt, dessen Regeln und Gesetzmäßigkeiten zu erklären.
Je mehr und je intensiver Kinder erkunden und spielen, desto mehr bilden sie sich selbst.

Dabei beschäftigen sich Kinder in kategorisierbaren „Selbstbildungs“-Themen:

  1. Klangspiele – Kinder erkunden, was und wie alles klingt.
  2. Fallspiele – Kinder erkunden, den eigenen Fall und den der Dinge.
  3. Verbindungsspiele – Kinder erkunden, was sich alles verbinden lässt.
  4. Begrenzungsspiele – Kinder erkunden, was sich alles abtrennen und abgrenzen lässt.
  5. Ordnungsspiele – Kinder erkunden Chaos und Strukturen.
  6. Balancespiele – Kinder erkunden die eigene Balance und die der Dinge.
  7. Bewegungsspiele – Kinder erkunden die eigene Fortbewegung und die der Dinge&Tiere.
  8. Raumspiele – Kinder erkunden Räume, Perspektive und Oberflächen.

Wer nun denkt, mit Selbstbildung der Kinder ist alles getan, liegt jedoch falsch.
Wie intensiv und vielfältig die Spielhandlungen der Kinder sind, wird durch das Umfeld, wie z.B. Aktivitäten in der Gruppe und Kita beeinflusst.

Daher arbeiten wir bei petitini mit vertiefender Bildungsprozessplanung. Sie basiert auf situativem pädagogischem Handeln, lässt Freiraum für den kindlichen Erkundungsdrang und stellt das Bindeglied zwischen Erkundung (Exploration) und schulendem Spiel (Play Plus) dar.

Der Erkundungs- und Forscherdrang ist unser zweite Bildungsfaktor.